Damit starke Anlageneffizienzen und hohe Erträge erzielt werden, müssen sich für den Betrieb und die Wartung von Gasmotoren Verantwortliche auf die Verringerung der Ausfallzeit von Motoren, die Verlängerung der Wechselintervalle und die Optimierung der Leistung konzentrieren.
Zum Schmieren des Motors eingesetzte Gasmotoröle für den stationären Einsatz können einen wichtigen Beitrag beim Erreichen dieser Ziele leisten. Tatsächlich kann der Schmierstoff als Teil der Motorkonstruktion betrachtet werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Lebenselixier“ des Motors, da es durch die zur Steigerung der Motorleistung erforderlichen Leistungskomponenten zirkuliert. Das Öl liefert außerdem Informationen über den Zustand des Motors, der über eine Ölanalyse in Erfahrung gebracht werden kann.
Indem man bei Schmierstoffen über die heutigen Standards hinausgeht, die die Nutzungsdauer erhöhen, können Motorenbetreiber durch die Sauberkeit des Motors und einen Verschleißschutz unnötige Wartungskosten und Ausfallzeiten senken. Zusätzliche Einsparungen können erzielt werden, indem ein proaktiver Ansatz zur Konsolidierung des Schmierstoffproduktangebots eines Werks gewählt wird.
In diesem Whitepaper wird die wichtige Rolle untersucht, die Schmierstoffe bei der Zuverlässigkeit von Motoren und dem Erzielen eines guten Betriebsergebnisses spielen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf Folgendes gerichtet:
Im Gegensatz zu anderen Kraftstoffarten (wie z. B. Dieselkraftstoffe geringer und hoher Qualität) verbrennen Gasmotoren in der Regel sauberer, heißer und laufen bei einer konstanten Drehzahl. Deshalb müssen Gasmotoröle für den stationären Einsatz speziell entwickelt werden, damit sie diesen einzigartigen Merkmalen entsprechen.
In der folgenden Tabelle wird hervorgehoben, wie ein stationärer Gasmotor arbeitet und welche speziellen Anforderungen für die Gasmotoröle für den stationären Einsatz gelten:

(im Vergleich zu Dieselmotoren)
Diese Merkmale von Gasmotorölen für den stationären Einsatz werden in diesem Whitepaper eingehender untersucht.

Wechselintervall – oder Ölwechselhäufigkeit – steht in engem Zusammenhang mit der Zuverlässigkeit des Motors. Gasmotoröle für den stationären Einsatz mit der Möglichkeit verlängerter Wechselintervalle können Faktoren widerstehen, die zu einer Schädigung des Öls und somit zu einer Zersetzung führen. Durch eine längere Öllebensdauer läuft der Motor konstant, die Wartungszyklen werden verringert und Kosten werden eingespart.
Wechselintervalle sind so ausgelegt, dass unter verschiedenen Bedingungen der bestmögliche Motorschutz gewährleistet ist. Sie werden auch als „Wechselzeiten“ bezeichnet, also die Anzahl der Stunden, die ein Motor effizient laufen kann, bevor das Öl gewechselt werden muss.
Die Terminierung des Ölwechsels wird anhand der Gebrauchtöl-Analyse ermittelt. Die Grenzwerte für Gebrauchtöl werden durch die Hersteller des Gasmotors definiert. Diese Intervalle können durch folgende Faktoren beeinflusst werden:
Durch optimale Wechselintervalle kann der Motor für einen längeren Zeitraum betrieben werden, bevor ein Ölwechsel erforderlich ist, ohne dabei die Haltbarkeit des Motors zu beeinträchtigen.
SENTRON™ LD 8000, ein revolutionäres neues Gasmotoröl für den stationären Einsatz von Petro-Canada Lubricants, setzt völlig neue Maßstäbe für ein annehmbares Ölwechselintervall.
Mit der bahnbrechenden Technologie in SENTRON LD 8000 können Ölwechselintervalle im Vergleich zu weltweit führenden Gasmotorölen um bis zu 300 % verlängert werden.
Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 veranschaulicht.

In einem Test mit dem Caterpillar-Gasmotor G3500TALE für den stationären Einsatz hat SENTRON LD 8000 in einem Gasverdichter mit Gas von Pipeline-Qualität und unter hoher Last (> 90 %) bis zu 8.000 Betriebsstunden erreicht.
„Gestern waren 8.000 Stunden zwischen Ölwechseln in einem Motor undenkbar. Plötzlich scheint weniger inakzeptabel.“
– Sharanie Patterson, Marketing Category Manager, Petro-Canada Lubricants Inc.
SENTRON Gasmotoröle für den stationären Einsatz sind langlebige Hochleistungsöle für Gasmotoren und Verdichter im stationären Einsatz für eine Vielzahl von Anwendungen mit dem Schwerpunkt Stromerzeugung und Gasverdichtung.
Das neue SENTRON LD 8000 ist ein Premium-Schmierstoff SAE 40 mit niedrigem Aschegehalt für folgende Anwendungen:
SENTRON LD 8000 setzt neue Branchenmaßstäbe für Ölwechselintervalle und hat keine negativen Auswirkungen auf die Sauberkeit und Lebensdauer des Motors – es geht dabei über die Leistungsfähigkeit von SENTRON LD 5000 hinaus, durch das die Messlatte für Motoröle im Jahr 2004 höher gelegt wurde (siehe Tabelle 1).
Obwohl die Ölwechselintervallzeit je nach Anwendung, Motorart, Umgebungsbedingungen und Gaszustand variieren kann, zeigt SENTRON LD 8000 eine bessere Leistungsfähigkeit im Vergleich zu weltweit führenden Wettbewerbern.
SENTRON LD 8000 erfüllt und übertrifft Normen vieler verschiedener Hersteller. Eine typische Ölwechselempfehlung für einen Waukesha F3521 GSI-Motor beträgt 500 Stunden (auf Grundlage von konventionellen Produkten, Motorverbrauch und Anwendung). Während eines sechsmonatigen Testzeitraums erreichte SENTRON LD 8000 mehr als 4.500 Stunden vor dem Ölwechsel (Kopplungsanlage mit Kraftstoff in Pipeline-Qualität) (siehe Tabelle 2).
Tabelle 2. SENTRON LD 8000 Feldversuch – Waukesha F3521 GSI – Gebrauchtölanalyse

SENTRON LD 8000 zeigt exzellente Ergebnisse im Hinblick auf die Ölanalyse beim Waukesha F3521 GSI-Motor in einer Kopplungsanwendung bei extremer Hitze.
Gasmotoröle für den stationären Einsatz mit verlängerten Ölwechselintervallen verringern die Häufigkeit von Ölwechseln, das führt zu verringerter Ausfallzeit und längeren Laufzeiten. Da zwischen kontinuierlich laufenden Motoren und dem Geschäftsergebnis von Anlagen ein starker Zusammenhang besteht, ist das Verringern der Ausfallzeit ein wichtiges Ziel für Betreiber von Gasmotoren im stationären Einsatz.
Zusätzlich zur Verringerung der Ausfallzeit durch Ölwechsel führen die verlängerten Ölwechselzeiten des SENTRON LD 8000 zu verringerten Wartungskosten und zum Entsorgen geringerer Altölmengen. Daraus ergibt sich eine höhere Effizienz und ein rentablerer Betrieb.
Ölwechselintervalle werden durch den Grad der Ölzersetzung vorgegeben. Während der Zersetzung entwickelt das Öl bestimmte Merkmale; beim Erreichen bestimmter Grenzwerte, die von den Herstellern vorgegeben sind, zersetzt sich das Öl und muss gewechselt werden.
Verschiedene Faktoren verursachen eine Zersetzung des Öls:
Oxidation tritt in Motorölen auf, wenn sich Sauerstoffmoleküle mit Ölmolekühlen verbinden. Dadurch verdickt das Öl, es bilden sich Säuren und lose Frischölmengen. Oxidiertes Öl kann zu Ablagerungen an Kolben und Ventilen führen, sodass die Motorlebensdauer beeinträchtigt wird.
Wie bei den meisten chemischen Reaktionen wird die Öloxidation durch Hitze und Druck beschleunigt. Deshalb ist Oxidation für Gasmotoren im stationären Einsatz ein Problem – sowohl für alte Motoren als auch neue mit magerer Verbrennung bei hoher Temperatur und hohem Druck.
Hitze beschleunigt den Oxidationsvorgang besonders. Darüber hinaus haben Motorlasten Auswirkungen auf den Sauerstoffgehalt und den Druck im Motor, der zur Beschleunigung von Folgendem führen kann:
Ein hoher Sauerstoffgehalt kann eine optimale Motorleistung aufgrund folgender Ursachen beeinträchtigen:
Deshalb benötigt der Großteil der heutigen Motoren ein Öl mit einer höheren Oxidationsbeständigkeit (die Beständigkeitsfähigkeit des Öls gegen Zersetzung). Wie in Abbildung 1 dargestellt, zeigte SENTRON LD 8000 bei den Labortests eine hohe Oxidationsbeständigkeit (aufgrund der Anti-Oxidant-Perlen und der hochwertigen Grundöle), woraus sich potenziell eine außergewöhnliche Öllebensdauer ergibt.
Figure 1. Oxidation – Ölalterbestimmung

Bei dieser Ölalterbestimmung wird die Probe ähnlich wie bei einem IP48-Test einer Wärmequelle ausgesetzt; jedoch wird hier nicht reiner Sauerstoff, sondern eine Mischung aus Stickoxiden, Sauerstoff und Luft durchgeleitet, wodurch typische natürliche Abgasinhaltsstoffe simuliert werden sollen.
Der Begriff der Oxidation steht in engem Zusammenhang mit Säure, die sich aus dem Verbrennungsprozess bildet. Oxidation verkürzt die Öllebensdauer und vermindert die Fähigkeit des Öls, Säure zu neutralisieren. Wird sie nicht neutralisiert, dann greift die Säure die Metallteile des Motors an, wodurch Nutzungsdauer und Haltbarkeit beeinträchtigt werden.
Deshalb gelten für Gasmotoröle für den stationären Einsatz folgende Anforderungen:
Da dies Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit des Motors hat, trägt eine verbesserte Säurekontrolle zu längeren Ölwechselintervallen und verringertem Verschleiß bei.
SENTRON LD 8000 geht hinsichtlich der Oxidationsbeständigkeit und Säureneutralisierung einen Schritt weiter als SENTRON LD 5000, sodass den Auswirkungen von Säurebildungen besser vorgebeugt wird.
Bei Feldversuchen unter realen Betriebsbedingungen bietet SENTRON LD 8000 eine bessere Kontrolle der Gesamtsäurezahl in einem CAT G3500TALE-Motor (siehe Abbildung 2) im Vergleich zu weltweit führenden Wettbewerbern mit Gas in Pipeline-Qualität unter hohen Lasten (> 90 %) bei der Gasverdichtung. Durch eine bessere Gesamtsäurezahl wird die Verhinderung von Korrosion verbessert.
Die Aufrechterhaltung der Gesamtbasenzahl (TBN) ist ein weiteres Maß zur Bestimmung der Neutralisierungseigenschaften eines Öls. Einfach ausgedrückt, je höher die Gesamtbasenzahl, desto besser die Fähigkeit des Öls zur Neutralisierung der Säure. Durch die Neutralisierung der das Metall des Motors angreifenden Säuremenge kann die Bildung von Ablagerungen verringert werden, genau wie die von Lochfraß und Korrosion.
SENTRON LD 8000 bietet dank Kraftstoff in Gas-Pipeline-Qualität außerdem eine bessere Aufrechterhaltung der Gesamtbasenzahl unter hohen Lasten (> 90%) bei der Gasverdichtung in einem Caterpillar G3500TALE-Motor im Vergleich zu führenden Wettbewerbern (siehe Abbildung 3).
Abbildung 2. Caterpillar G3500TALE-Feldversuch

Abbildung 3. Caterpillar G3500TALE-Feldversuch

Nitrierung ist ein weiterer Faktor, der zur Öllebensdauer und zum Ölwechselintervall beiträgt. Dieser natürliche Prozess tritt auf, wenn Öl Hitze, Sauerstoff und Stickoxiden (NOx) ausgesetzt wird. Bei Gasmotoren tritt eine Nitrierung auf, wenn Öl mit Stickoxidverbindungen in Kontakt kommen. Dadurch kommt es zur Bildung von Schlamm, Verlackung und Ablagerungen, die zu Verschleiß und einer Verringerung der Motoreffizienz führen können. Durch diese Ablagerungen können die Simmerringe anhaften, sodass sich der Ölverbrauch erhöht und sich die Lebensdauer der Motorkomponenten verringert.
Ähnlich wie bei den Auswirkungen der Oxidation sorgt ein hoher Grad an Nitrierung für eine Beeinträchtigung einer optimalen Motorleistung aufgrund folgender Ursachen:
Da die Ölsorte die Nitrierungsbeständigkeit definieren kann, muss ein hochwertiges Öl gewählt werden, das der durch Temperatur, Stickoxide und andere Verunreinigungen verursachten Zersetzung standhält.
Bei einigen Motorkonstruktionen ist die Menge an bei der Verbrennung gebildetem NOx viel höher, da es eine strengere Luft-/Kraftstoff-Verhältnis-Kontrolle gibt (stöchiometrische Bedingungen). Das führt zu einer vermehrten Bildung von NOx und dadurch zu Nitraten (weniger freier Sauerstoff). Dadurch besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit von Zersetzung durch Nitrierung oder Salpetersäurebildung. SENTRON LD 8000 ist so formuliert, dass es die Nitrierung in diesen speziellen Umgebungen effektiv reguliert und somit die Auswirkungen auf das Öl minimiert (siehe Abbildung 4).
Abbildung 4. Nitrierung – Ölalterbestimmung

Bei dieser Ölalterbestimmung wird die Probe ähnlich wie bei einem IP48-Test einer Wärmequelle ausgesetzt; jedoch wird hier nicht reiner Sauerstoff, sondern eine Mischung aus Stickoxiden, Sauerstoff und Luft durchgeleitet, wodurch typische Abgasinhaltsstoffe simuliert werden sollen.
Spurenmetalle, Kühlmittelundichtigkeiten, Staub, Schmutz und Verunreinigungen im Kraftstoff, die in gebrauchtem Öl gefunden werden, wirken sich auch auf das Ölwechselintervall aus. Metalle wie Eisen, Blei oder Kupfer gelangen durch Motorverschleiß mittels Metall-Metall-Kontakt oder Metallkorrosion/-erosion ins Öl.
Ein hochleistungsfähiges Schmiermittel wie SENTRON LD 8000 schützt den Motor vor diesen schädlichen Verunreinigungen, wodurch die Ölwechselintervalle verkürzt und Aufallzeiten minimiert werden können. Übermäßige Verunreinigungen müssen so bald wie möglich bekämpft werden.Maßnahmen zur Kontrolle, Reduzierung oder potenziellen Eliminierung dieser Verschmutzungen verlängern die Lebensdauer des Motors.
Zusammenfassend gesagt: Verlängerte Ölwechselintervalle erhöhen die Zuverlässigkeit des Motors. Ein Produkt wie SENTRON LD 8000, das über ausgezeichnete Säurekontrolle mit Oxidations- und Nitrierungswiderstand verfügt, kann für eine Anlage minimale Ausfallzeiten und geringere Wartungskosten bewirken, was zu einem effizienteren und rentableren Betrieb führt.
Wie zuvor besprochen, verringert die Bildung von Ablagerungen (einschließlich Schlamm und Verlackung) den Wirkungsgrad des Motors und erhöht den Verschleiß. Diese Ablagerungen können außerdem den Ölverbrauch erhöhen und die Lebensdauer der Motorkomponenten verringern.
Leistungsstarke Gasmotoröle für den stationären Einsatz (SGEO) können eine wichtige Rolle beim Minimieren von Ablagerungen und Verschleiß an Ventilen, Anschlüssen, Kolben, Laufbuchsen und Ringen spielen. Sie können auch zur Kontrolle von Ventilerosion beitragen, was die nachstehenden Folgen haben kann:
Betriebene Motoren sind darauf ausgelegt, bei optimalen Druck- und Temperaturverhältnissen mit 100 % zu laufen. Dies hat zahlreiche Ursachen, wie z.B. die zuvor erwähnten Oxidations- und Nitrierungsprozesse. Weil stationäre Gasmotoren mit konstanter Drehzahl und Temperatur betrieben werden, neigen Sie auch zur Bildung von Ablagerungen. Die Art des Motorarbeitstakts und die Betriebsumgebung spielen ebenfalls eine Rolle bei der Bildung von Ablagerungen.
Es ist sehr wichtig, eine übermäßige Bildung von Ablagerungen zu reduzieren, um einen möglichst effizienten Betrieb zu gewährleisten, Ausfallzeiten zu minimieren und Gewinne zu maximieren. Wenn Motoren mit Ablagerungen belastet werden, wirkt sich das negativ auf ihren Wirkungsgrad aus, was nachstehende Folgen haben könnte:
Aufgrund dieser potenziellen Motorschäden kommt es zu Leistungsverlusten des Motors und zu Lastreduzierungen. Durch diese Lastreduzierung werden Motorleistung und Nettoergebnis verringert.
Ablagerungen können auch zu einem höheren Verschleiß führen, wenn sie sich in den Nutringen bilden, sodass sich diese nicht mehr bewegen können.
Ablagerungen können zu vorzeitiger Verbrennung führen, wodurch der Motor destabilisiert wird. Dadurch sinkt der Wirkungsgrad.
Wenn sich die Kolben zum Beispiel nicht frei auf- und abbewegen können, wird mehr Energie verbraucht. Dies führt dazu, dass der Motor für dasselbe Ergebnis mehr leisten muss, wodurch der Energieverbrauch und damit die Betriebskosten steigen.
Bei einem Leistungsverlust des Motors bringt er nicht seine optimale Leistung. Dies ist häufig auf Ablagerungen zurückzuführen. Dies führt zu einer zusätzlichen Belastung des Motors und zu einer Reduzierung der Leistung. Bei einem Leistungsverlust des Motors sind die Temperaturen geringer, was zu unvollständiger Verbrennung und verstärkten Ablagerungen auf der Metalloberfläche führt, die am Motor zurückbleiben.
Ein Gasmotoröl für den stationären Einsatz, das zur Sauberkeit des Motors beiträgt, kann dazu beitragen, die Motordrosselung zu minimieren und die Leistung des Motors zu maximieren.
Nicht alle Ablagerungen (Asche) sind unerwünscht und schädlich.
Einige Ablagerungen in Form von Asche werden zum Schutz der Ventile und zur Verhinderung von Ventilerosion benötigt (vorzeitige Kompression und Verschleiß des Ventilsitzes in Zylinderkopf und Ventiltulpe).
Ascherückstände, die nach der Verbrennung des Öls während des Betriebs zurückbleiben, tragen zur Verhinderung einer vorzeitigen Ventilerosion durch Bildung einer Schutzschicht an Ventilsitz und Ventiltulpe bei, die Kontakte zwischen beiden abdämpft.
SENTRON LD 8000 trägt zur Verhinderung übermäßiger Ablagerungen und zur Reduzierung von Verschleiß und Kontakt bei Metallteilen bei – Ablagerungen, die andernfalls zur einem hohen Ölverbrauch führen würden.
Bei den Feldtests zeichnete sich SENTRON LD 8000 durch eine herausragende Ablagerungskontrolle mit Antiverschleißschutz aus, der die Zuverlässigkeit und die Ausfallzeiten wegen Wartungsarbeiten reduziert. Die Sauberkeit der Kolben war ausgezeichnet. Dies kann zu einem kontrollierten Ölverbrauch und einer längeren Anlagenlebensdauer bei verlängerten Ölwechselintervallen beitragen (siehe Tabelle 3 und 4).
Tabelle 3. SENTRON LD 8000 Feldtest – Waukesha F3521 GSI Zusammenfassung der Motorbetriebsbedingungen

SENTRON LD 8000 zeichnet sich bei Kraft-Wärme-Kopplung mit großer Hitzeentwicklung durch geringe Gesamtkolben-Demerits im Motor Waukesha F3521 GSI aus.
Im Feldtest zeichnete sich SENTRON LD 8000 auch durch herausragende Sauberkeit und Ablagerungskontrolle bei Betrieb mit Gasverdichtung in einem stationären Gasmotor Caterpillar G3500TALE und in einem Gasverdichter mit Gas von Pipeline-Qualität und unter hoher Last (> 90 %) aus (siehe Tabelle 4).
Tabelle 4. SENTRON LD 8000 Feldtest – Caterpillar G3500TALE-Serie – Zusammenfassung der Motorbetriebsbedingungen

In diesem Feldtest schlägt SENTRON LD 8000 den führenden globalen mittelständischen Wettbewerber in den Bereichen Kolben-Demerits und Schlammbildung.
SENTRON LD 8000 wurde auch in einem neuen stationären Gasmotor vom Typ Caterpillar G3516TALE in einer Gasverdichteranwendung getestet. Der Motor wurde nach 8.645 Betriebsstunden inspiziert, sodass das Ölwechselintervall so lange wie die Haltbarkeitslänge des Motortests (siehe Abbildungen 5 bis 11) dauerte.
Abbildung 5. Kolben
Sehr sauber, ohne Schlamm oder Ablagerungen. An Lötaugen und Ringnuten sind minimale Ablagerungen und Verlackungen zu erkennen.

Abbildung 6. Kolbenoberseite/Zylinderkopf-Fireface
Minimale Ablagerungen von überschüssiger Asche.

Abbildung 7. Brennkammer (keine Ventile)
Sehr geringe Rückstände, voller Sitz und minimale Ablagerungen an den Ventilsitzen.

Abbildung 8. Ventile
Minimale Verlackung an den Ventilschaften, frei von übermäßigen Ascherückständen und symmetrischen Mustern am Ventilschaft, was auf freie Beweglichkeit hindeutet.

Abbildung 9. Zündkerzen
Frei von übermäßigen Ablagerungen.

Abbildung 10. Kolbenboden
Makellos.

Abbildung 11. Zylinderlaufbuchse
Vernachlässigbare Bohrungspolitur mit intakter Schraffierung.

Bei einem Feldtest von 6.500 Betriebsstunden an einem stationären Gasmotor des Typs MAN E2842 LD322 mit 420-kW-Ausgangsleistung bei 1.500 U/min mit Pipeline-Gas hinterließ SENTRON LD 8000 eine sehr dünne, nützliche Ascheablagerung an Zylinderköpfen, Ventilen und Kolben. Die Zylinderlaufbuchsen waren in gutem Zustand mit gut sichtbarer Querschraffierung.
Übermäßige Ablagerungen können zu höheren Material- und Wartungskosten führen und beeinflussen Motorzuverlässigkeit und Betriebsergebnis.
Zusammengefasst gesagt: Die strengen Betriebsbedingungen, wie sie bei mit Erdgas betriebenen Motoren üblich sind, erfordern ein Gasmotoröl für den stationären Einsatz, das Leistung und verlängerte Öllebensdauer bietet und für eine ausgezeichnete Kontrolle der Motorablagerungen sorgt.
Gemäß den Feldtests kann SENTRON LD 8000 zu einigen der saubersten Motoren führen, was die Ablagerungen angeht. Seine fortschrittliche Additivtechnologie und seine Formel aus reinen Grundölen tragen durch verbesserte Haltbarkeit und Sauberkeit zur Langlebigkeit des Motors bei.
Verbesserung der Motorzuverlässigkeit
Im Zuge der Entwicklung neuer Motoren werden zu ihrem Schutz ebenfalls innovative Schmiermittel entwickelt. SENTRON-Gasmotoröle für den stationären Einsatz von Petro-Canada Lubricants sind hochleistungsfähige Produkte, die sich unter verschiedensten Betriebsbedingungen bewährt haben.
SENTRON LD 8000 wurde entwickelt, um wieder einmal neue Leistungsmaßstäbe zu setzen, sodass Petro-Canada Lubricants seine führende Position auf dem Markt für Gasmotoröle für den stationären Einsatz sichern kann, indem man für bessere Oxidations- und Säurekontrolle, niedrigere Vorbeugungskosten und eine verbesserte Ablagerungskontrolle sorgt.
Die bahnbrechende Technologie von SENTRON LD 8000 stellt Betriebs- und Servicemanagern ein revolutionäres SAE 40 Schmiermittel mit geringer Ascheablagerung aus 99,9 % reinen Grundölen zur Verfügung, das zu den reinsten der Welt zählt und folgende Hauptvorteile aufweist:
SENTRON LD 8000 wird in denselben Anwendungen angeboten wie SENTRON LD 5000 und noch mehr. Es ist ideal für folgende Zwecke geeignet:
Genehmigungen/Überprüfungen
SENTRON LD 8000 erfüllt und übertrifft den Standard für viele verschiedene Maschinenhersteller (OEMs) mit hinzugefügten selektiven OEM-Genehmigungen oder -Überprüfungen wie z. B.:
Zusammengefasst gesagt: Die Wechselintervalle von Gasmotorölen für den stationären Einsatz, die Oxidations- und Nitrierungswiderstand, Ablagerungskontrolle und Sauberkeit des Motors beinhalten, spielen alle eine wichtige Rolle für die Motorstabilität und das Betriebsergebnis einer Anlage. Insbesondere:
Für maximale Motorzuverlässigkeit und ein maximales Betriebsergebnis müssen Verantwortliche für Betrieb und Wartung ein Gasmotoröl für den stationären Einsatz wählen, das über ein verlängertes Wechselintervall und eine außergewöhnliche Ablagerungskontrolle verfügt.
Feldtests zeigen, dass SENTRON LD 8000 das akzeptierte Wechselintervall sprengt. Was einst als unerreichbar galt – bis zu 8.000 Betriebsstunden zwischen zwei Ölwechseln[2] – wird bald der neue Standard sein. SENTRON LD 8000 zeichnet sich außerdem durch herausragende Ablagerungskontrolle und herausragenden Verschleißschutz aus. Insgesamt werden Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Sauberkeit verbessert. Durch den Einsatz des SENTRON LD 8000 kann der Verschleiß minimiert werden, was zu reduzierten Ausfallzeiten und Wartungskosten führt und zur Verlängerung der Lebensdauer eines Motors beiträgt.

ComGen Power Solutions Blog. 2 Engine Oil Killers, Revolutions Per Minute. February 25, 2010.
Extending Oil Drain Intervals – Addressing the Root Cause. Lubetrak Newsletter. 2004
Leugner, Lloyd. Natural Gas Engine Lubrication and Oil Analysis – A Primer in Predictive Maintenance and Condition Monitoring. Machinery Lubrication. 2004.
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SENTRON LD 8000 Field Trial Documentation (LUB3091)

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