
Schmierstoffe, die mit einem Verfahren hergestellt wurden, bei dem eine chemische Umwandlung eines komplexen Molekülgemisches in eine andere komplexe Mischung erfolgt. Ein einfaches Reinigungsverfahren oder ein Verfahren zur physikalischen Abscheidung (beispielsweise Destillation oder Gefrieren) bildet keine Synthese.
Gebräuchliche Sorten synthetischer Grundöle:
Synthetische Schmierstoffe können im Vergleich zu herkömmlichen Mineralölen folgende Vorteile aufweisen (einzeln oder in Kombination):
Synthetische Schmierstoffe werden schon geraume Zeit als Schmierstoffe für Düsentriebwerke, in arktischen Umgebungen und als feuerbeständige Hydrauliköle eingesetzt. Mittlerweile beginnen sie, herkömmliche Mineralöle in einer ganzen Reihe von Anwendungen zu ersetzen, wenn die oben beschriebenen Eigenschaften benötigt werden. Trotz ihres höheren Preises bieten synthetische Öle betriebliche Vorteile, die ihren Einsatz langfristig wirtschaftlicher machen können. Beispiele: geringerer Ölverbrauch, längere Öllebensdauer, geringerer Kraftstoffverbrauch und leichterer Systemstart bei niedrigen Temperaturen.
Zwei Testverfahren, die auf demselben Prinzip beruhen – der Vier-Kugel-EP-Test und der Vier-Kugel-Verschleißtest. Die drei unteren Kugeln werden so verklammert, das sie gemeinsam eine Mulde bilden, auf der die vierte Kugel an einer vertikalen Achse rotiert. Die Kugeln werden unter Beobachtung in den Schmierstoff getaucht.
Für jeden Test gibt es zwei leicht unterschiedliche Versionen, eine für flüssige Schmierstoffe und eine für Fette. Der VIER-KUGEL-VERSCHLEISSTEST (ASTM D4172 für Flüssigkeiten, ASTM D2266 für Fette) dient zur Bestimmung der relativen verschleißverhindernden Eigenschaften von Schmierstoffen, die unter Grenzschmierungsbedingungen arbeiten. Der Test wird mit einer definierten Drehzahl, Temperatur und Last durchgeführt. Am Ende eines definierten Zeitraums wird der durchschnittliche Durchmesser der Verschleißkalotten auf den drei unteren Kugeln festgehalten. Der VIERKUGEL-EP-TEST (ASTM D2783 für Flüssigkeiten, ASTM D2596 für Fette) wurde entwickelt, um die Leistung unter viel höheren Stücklasten zu bewerten. Bei diesem Test rotiert die obere Kugel mit einer definierten Drehzahl (1.700 ± 60 1/min), die Temperatur wird aber nicht kontrolliert. Die Last wird in definierten Intervallen erhöht, bis sich die rotierende Kugel festfrisst und mit den anderen Kugeln verschweißt. Am Ende jedes Intervalls wird der durchschnittliche Narbendurchmesser aufgezeichnet und als 4 Kugel-Verschleißnarbendurchmesser in mm angegeben. Normalerweise werden zwei Werte notiert: LAST-VERSCHLEISSWERT (früher die mittlere Hertz-Last) und die SCHWEISSLAST.
Allgemeiner Name eines Raffinationsverfahrens für die Behandlung von Einsatzmaterialien für Kraftstoffe und Schmierstoffe bei erhöhten Temperaturen und in Anwesenheit von unter Druck stehendem Wasserstoff und eines Katalysators.
Durch die Reaktion ausgewählter Einsatzmaterialien mit Wasserstoff in Anwesenheit eines speziellen Katalysators bei Temperaturen von 400 °C und Drücken von 20.700 kPa (3000 psi) werden aromatische und polare Verbindungen nahezu vollständig entfernt.
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